26.07.2010
Fünf Tipps für Radtouristen
Gut vorbereitet in den Fahrradurlaub
„Das Verdener Rathaus ist ein idealer Ausgangspunkt für Fahrradtouren in das noch unbekannte Radlerparadies zwischen Weser und Aller.“ (Foto: BikeVit)
Wer einen Fahrradurlaub plant, sollte früh genug mit den Vorbereitungen beginnen. Gut geplant, ist die Radreise ein Muntermacher für Körper und Seele - und ganz nebenbei lernt man neue, unbekannte Regionen kennen.

1. Legen Sie rechtzeitig Ihr Reiseziel fest!

Viele Regionen innerhalb Deutschlands eignen sich bestens dafür, sie mit dem Fahrrad zu erkunden. Der ADFC bietet ausführliche Informationen über alle Radwandergebiete. Allerdings sind die typischen Fahrradregionen häufig schon überlaufen. Ein wahres Radlerparadies für Insider ist die Gegend um Verden an der Aller. Die Stadt im Herzen Niedersachsens ist als Reiterstadt bekannt und gilt als Heimat der berühmten Hannoveraner Pferde. Ein gut ausgebautes Radwegenetz an Weser und Aller führt zu einer Reihe von Sehenswürdigkeiten, beispielsweise zum Erbhof Thedinghausen. Auf verträumten Wegen durch Waldgebiete gelangt man zu dem 400 Jahre alten Herrensitz mit seinem historischen Schloss im Baustil der Weserrenaissance. Wenn man Glück hat, findet gerade eines der vielen Kunst- und Kulturfestivals statt.

2. Gewöhnen Sie sich an Ihr Fahrrad!

Auf kleineren Tagestouren kann man sich an sein Rad gewöhnen, bevor man zu einer längeren Radreise aufbricht. Man unterschätzt oft, wie sehr ein unbequemer Sattel oder ein falsch eingestellter Lenker die Fahrqualität beeinträchtigen. Wer sich vor dem Urlaub noch ein neues Fahrrad zulegen will, der tut das am besten bald. So bleibt genügend Zeit, um ein paar Probefahrten zu machen und den neuen Drahtesel einzufahren.

3. Nehmen Sie Werkzeug und Ersatzteile mit!

Kleine Fahrradpannen sind keine Katastrophe, wenn man ein Werkzeug-Set dabei hat. Flickzeug und ein Ersatzschlauch, Schraubenschlüssel und Kombizange gehören zur Grundausstattung und lösen schon das eine oder andere Problem.

4. Denken Sie an die richtige Kleidung!

Wer einen Fahrradurlaub in Deutschland bucht, hat leider keine Schönwettergarantie. Frei nach dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur die falsche Kleidung“ macht eine Radtour mit der richtigen Ausstattung aber bei jedem Wetter Spaß. Ein Regencape gehört auf jeden Fall ins Gepäck. Dazu trägt man am besten leichte Funktionskleidung, die nicht einengt. Wer für jede Wetterlage etwas Passendes dabei hat, dem kann das Wetter die Fahrfreude nicht verderben.

5. Gute Verpflegung ist Gold wert!

Um sich nach dem Fahrradurlaub fit und erholt zu fühlen, ist eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Ballaststoffen und Vitaminen wichtig. Das gilt für die Hauptmahlzeiten ebenso wie für die Snacks zwischendurch. Wer sich nicht darauf verlassen will, auf der Route zufällig ein Lokal zu finden, das gesunde Kost bietet, der kann eine Radreise inklusive Verpflegung buchen. Der Veranstalter BikeVit Fahrrad-Touristik bietet vier- bis sechstägige Erlebnistouren an, die ein Rundum-Sorglos-Paket beinhalten. Erfahrene Radscouts führen die kleinen Gruppen zu den schönsten und verschwiegensten Ecken rund um Verden/Aller. Abgerundet wird jeder Tag durch regionale Küche, die auf das jeweilige Tagesprogramm abgestimmt ist. - red